Regierung hielt Zahlen lange zurück – Kritik und Zweifel
Mexiko-Stadt/Wien: Täglich steigt die Zahl der Opfer im Drogenkrieg von Mexiko – so auch am Mittwoch: In einem brennenden Fahrzeug vor einem Luxuseinkaufszentrum im Bezirk Santa Fe in Mexiko-Stadt wurden zwei enthauptete Leichen gefunden. Die abgetrennten Köpfe und ein Bekennerschreiben des Kartells Mano con Ojos lagen in der Nähe.
12.903 Menschen fielen dem Drogenkrieg in Mexiko in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 offiziell zum Opfer – elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch bekannt gab. Insgesamt sind es 47.515 Tote seit Ende 2006. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: Ihre Veröffentlichung erfolgte der New York Times zufolge erst, nachdem die mexikanische Agentur für Informationsfreiheit Druck auf die Regierung ausgeübt hatte.
Immer weiter so?
via derStandard
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[...] ich als Verharmlosung sehe, ist zu ignorieren, dass die 50.000 Toten in Mexiko durch die selben internationalen Drogengesetze verursacht werden, die auch in Deutschland gelten. Ein großer Teil der Gewinne der Kartelle in [...]
[...] auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Leider passiert das auf dem Rücken der bislang über 47.000 Toten. Die Behörde hat also den “fetten” Drogenkrieg in Mexiko billigend in Kauf genommen [...]