Die Financial Times Deutschland berichtet über einen spektakulären Fall (englischer Artikel von CBS News), der aufzeigt dass die ATF, also die US-Amerikanische Schusswaffenkontrollbehörde in einem „Sonderprogramm“ namens „Fast and Furious“ jede Menge Waffen in den Schwarzmarkt gepumpt habe, um „an die großen Fische“ zu kommen. Eine gefährliche Gratwanderung, die auch noch „Gunwalking“ genannt wird. Viele dieser Waffen seien nun in Mexiko aufgetaucht. Aufsehen erregte die Untersuchung, da sie auch Vorwürfe der Geldwäsche durch die Drogenstrafverfolgungsbehörde DEA für die Kartelle mit einbrachte.
Es ist das Gegenteil passiert: Es wurden keine großen Fische gefangen, der Konflikt ist keineswegs unter Kontrolle, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Leider passiert das auf dem Rücken der bislang über 47.000 Toten. Die Behörde hat also den „fetten“ Drogenkrieg in Mexiko billigend in Kauf genommen und ihre Pflichten verletzt, um danach mehr Ermächtigungen für sich in Anspruch nehmen zu können. Die ganze Sache kam nicht durch eine behördliche Untersuchung ans Licht der Öffentlichkeit, sondern durch einen Whistleblower.
via fefe und hanfplantage.de