“Um Millionen Cannabis-Konsumenten aus der Illegalität zu holen, wollen Politiker den Umgang mit der Droge liberalisieren. So schlägt die Linke im Bundestag vor, der Besitz von 30 Gramm solle ebenso straffrei sein wie der Anbau und Konsum in eigenen Cannabis-Clubs.” so die Einleitung zur Fernsehsendung Klipp&Klar, welche am 14. Februar 2012 um 21 Uhr im rbb (Berlin/Brandenburg) laufen wird. Es ist sehr schade, dass die Redaktion es nur geschafft hat, die Bundesregierung zitieren, aber nicht die zentrale Info-Webseite zu Cannabis Social Clubs in Deutschland, www.cannabis-clubs.de. Das dürfte sich dann “unausgewogene Berichterstattung” nennen.
Leider gelang es dem Moderator nicht, die Diskussionsteilnehmer zu einer sachlichen Beschäftigung mit der Cannabisfrage zu bewegen. Stattdessen gab es einen von Falschinformationen und wechselseitigen Anfeindungen geprägten HickHack, bei dem die Wahrheitsfindung allzuoft dem Totschlagargument “die Kinder” zum Opfer fiel. Grund genug für Steffen Geyer, einen Remix zu erstellen, der Unruhe und Elend der Sendung zeigt und mit einem Fünftel der Zeit auskommt. Der eingebaute Kinderzähler ist dabei nur das Itüpfelchen
Im Zusammenhang mit der Sendung fragte der rbb seine Zuschauer in einem “Voting” ob Cannabis legalisiert werden sollte. Das Voting ging mit einem eindeutigen “JA”, mit 93%, aus.
eindeutig für die entkriminalisierung harmloser kiffer… empfinde alkoholkonsum als gefährlicher im sinne des suchtpotenzial.. bei kiffer gibt es keine entzugserscheinungen .. rauche seit 35 jahren und seit 3 jahren sporadisch 5-8 mal im jahr und brauch keine medikamente oder ersatzdrogen… kiffe gerne es hilft mir probleme zu analysieren, oder einfach nur zu relaxen… bin für die freie selbstentscheidung ob oder ob nicht… gesetze stellen mich als kriminelle dar und das bin ich nicht!!!