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	<title>Wie gefährlich ist Cannabis - Anhörung im Bundestag</title>
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		<title>RBB: Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe bei Klipp&amp;Klar</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[cannabis social club]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehn]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Um Millionen Cannabis-Konsumenten aus der Illegalität zu holen, wollen Politiker den Umgang mit der Droge liberalisieren. So schlägt die Linke im Bundestag vor, der Besitz von 30 Gramm solle ebenso straffrei sein wie der Anbau und Konsum in eigenen Cannabis-Clubs.&#8221; so die Einleitung zur Fernsehsendung Klipp&#038;Klar, welche am 14. Februar 2012 um 21 Uhr im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_14/klipp___klar_vom_14.html"><img src="/images/klippundklar_rbb.jpg" alt="klippundklar rbb RBB: Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe bei Klipp&Klar" class="alignright" title="RBB: Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe bei Klipp&Klar" /></a>&#8220;Um Millionen Cannabis-Konsumenten aus der Illegalität zu holen, wollen Politiker den Umgang mit der Droge liberalisieren. So schlägt die Linke im Bundestag vor, der Besitz von 30 Gramm solle ebenso straffrei sein wie der Anbau und Konsum in eigenen Cannabis-Clubs.&#8221; so die Einleitung zur <a href="http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_14/klipp___klar_vom_14.html" target="_blank">Fernsehsendung Klipp&#038;Klar</a>, welche am 14. Februar 2012 um 21 Uhr im rbb (Berlin/Brandenburg) laufen wird. Es ist sehr schade, dass die Redaktion es nur geschafft hat, die Bundesregierung zitieren, aber nicht die zentrale Info-Webseite zu Cannabis Social Clubs in Deutschland, <a href="http://www.cannabis-clubs.de/" title="Hintergrundinfos zu Cannabis Social Clubs in Deutschland" target="_blank">www.cannabis-clubs.de</a>. Das dürfte sich dann &#8220;unausgewogene Berichterstattung&#8221; nennen.</p>
<p><strong>Leider gelang es dem Moderator nicht, die Diskussionsteilnehmer zu einer sachlichen Beschäftigung mit der Cannabisfrage zu bewegen. Stattdessen gab es einen von Falschinformationen und wechselseitigen Anfeindungen geprägten HickHack, bei dem die Wahrheitsfindung allzuoft dem Totschlagargument &#8220;die Kinder&#8221; zum Opfer fiel.</strong> Grund genug für <a href="http://usualredant.de">Steffen Geyer</a>, einen Remix zu erstellen, der Unruhe und Elend der Sendung zeigt und mit einem Fünftel der Zeit auskommt. Der eingebaute Kinderzähler ist dabei nur das Itüpfelchen <img src='http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile RBB: Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe bei Klipp&Klar" class='wp-smiley' title="RBB: Drogenfrei oder freie Drogen – Kiffen ohne Strafe bei Klipp&Klar" /> </p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/nZylbAAcf-0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Zusammenhang mit der Sendung fragte der rbb seine Zuschauer in einem <a href="http://www.rbb-online.de/klippundklar/voting/klipp___klar_voting.html" target="_blank">&#8220;Voting&#8221; ob Cannabis legalisiert</a> werden sollte. Das Voting ging mit einem eindeutigen &#8220;JA&#8221;, mit 93%, aus.</p>
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		<title>DHV: Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 18:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[einstiegsdroge]]></category>
		<category><![CDATA[theorie]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Max Plenert vom DHV geht der Frage nach, ob Cannabis eine Einstiegsdroge sei. Ähnlich wie der Artikel hier, kommt er zum selben Schluss: Die These von der Einstiegsdroge ist widerlegt: Ist Cannabis eine Einstiegsdroge? Diese Frage spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle bei ihrer Beurteilung der Droge und der Frage, ob sie legalisiert werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Max Plenert vom DHV geht der <a href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1624-ist-cannabis-eine-einstiegsdroge">Frage nach, ob Cannabis</a> eine Einstiegsdroge sei. Ähnlich wie der Artikel <a href="http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/die-mar-von-der-einstiegsdroge-oder-der-gefahrliche-umkehrschluss/">hier</a>, kommt er zum selben Schluss: Die These von der Einstiegsdroge ist widerlegt:</p>
<blockquote><p>Ist Cannabis eine Einstiegsdroge? Diese Frage spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle bei ihrer Beurteilung der Droge und der Frage, ob sie legalisiert werden sollte. 73% glauben, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei und auch anlässlich der Anhörung &#8220;Wie gefährlich ist Cannabis?&#8221; im Bundestag wurde diese These mehrfach vorgetragen. Die Forschung spricht hier eine deutliche Sprache: Cannabis ist keine Einstiegsdroge &#8211; selbst auf Internet-Seiten der Bundesregierung ist dies nachzulesen.</p></blockquote>
<p>Weiter beim <a href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1624-ist-cannabis-eine-einstiegsdroge">Hanfverband</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Video der Cannabis-Anhörung im Bundestag</title>
		<link>http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/video-der-anhorung-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[anhörung bundestag aufzeichnung video cannabis-clubs deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gefährlich ist Cannabis – Für und Wider Cannabis-Clubs Am 25. Januar 2012 haben sich die Mitglieder des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) in einer öffentlichen Anhörung von mehreren Experten über Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis informieren lassen. Hintergrund der 90minütigen Sitzung im Anhörungssaal des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196). Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gefährlich ist Cannabis – Für und Wider Cannabis-Clubs</strong></p>
<p>Am 25. Januar 2012 haben sich die Mitglieder des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) in einer öffentlichen Anhörung von mehreren Experten über Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis informieren lassen.<br />
Hintergrund der 90minütigen Sitzung im Anhörungssaal des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist ein Antrag der Fraktion Die Linke (<a title="Antrag im Bundestag: Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs (PDF)" href="http://dip.bundestag.de/btd/17/071/1707196.pdf">17/7196</a>). Dieser fußt wiederum auf der Petition „<a title="Jetzt mitzeichnen: Petition &quot;Cannabiskonsumenten entkriminalisieren&quot; auf hanfverband.de" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1385-jetzt-mitzeichnen-petition-qcannabiskonsumenten-entkriminalisierenq">Cannabiskonsumenten entkriminalisieren</a>“ des Deutschen Hanfverbandes, deren abschließende Behandlung aufgrund des Antrags und der Anhörung verschoben wurde.</p>
<p><strong>Die Aufzeichnung der Anhörung im Bundestag am 25.01.2012:</strong></p>
<p>An dieser Stelle das Video, auch bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jlD-RCxlWr8">Youtube</a> einsehbar:<br />
<span id="more-164"></span><br />
<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/jlD-RCxlWr8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch beim <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37261739_kw04_pa_gesundheit/">Deutschen Bundestag Fernsehn</a>.</p>
<p><strong>Als Sachverständige waren anwesend:</strong><!--more--></p>
<ul>
<li>Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main</li>
<li>Dr. Rainer Dahlenburg, Apotheker für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie beim Bundeskriminalamt</li>
<li>Dr. Raphael Gaßmann, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.</li>
<li>Rolf Hüllinghorst, ehemaliger Geschäftsführer Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)</li>
<li>Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen</li>
<li>Hans-Günther Meyer-Thompson, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin</li>
<li>Staatsanwalt Jörn Patzak, Staatsanwaltschaft Trier</li>
<li>Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf</li>
<li>Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband</li>
</ul>
<p><strong>Linke: Eigenanbau von Cannabis erlauben</strong></p>
<p>Die Linke fordert von der Bundesregierung die Vorlage eines Gesetzentwurfes, der den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen zum Eigengebrauch legalisiert. Während der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten weiterhin untersagt bliebe, würde somit der Eigenanbau von Cannabispflanzen erlaubt.<br />
Die Legalisierung des Eigenanbaus bildet auch die Grundlage für die von der Fraktion vorgeschlagenen Cannabis-Clubs. Diese sollen im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt werden, den Eigenanbau der Pflanze an Außenstehende zu übertragen. Die Fraktion fordert, die Clubs als eingetragene Vereine zu organisieren, die überwiegend keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Der Zugang zu den Räumlichkeiten solle dabei ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern gestattet sein.</p>
<p>Der Forderungstext des Antrags der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke im Wortlaut, eingereicht am 28. September 2011:</p>
<blockquote><p>Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Folgendes regelt:</p>
<ol>
<li>Der Besitz von Cannabis zum Eigengebrauch wird legalisiert. Dafür ist der Besitz von bis zu 30 g getrocknete Teile der Cannabispflanze oder äquivalente Mengen anderer Cannabiserzeugnisse (z. B. Haschisch, Frischpflanzen) von den Regelungen des BtMG auszunehmen. Der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten bleibt untersagt.</li>
<li>Die Regelungen zu Cannabissamen sind aus den Anlagen des BtMG zu streichen. Der Handel und Besitz von Cannabissamen und der Eigenanbau von Cannabis zum Eigengebrauch werden damit legalisiert.</li>
<li>Cannabis-Clubs werden im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt, den Eigenanbau delegieren zu können. Die Clubs können für ihre Mitglieder den Cannabiseigenanbau übernehmen und gegen Zahlung kostendeckender Geldbeträge Cannabispflanzen zum Eigengebrauch abgeben. Cannabis-Clubs sind eingetragene Vereine und verfolgen nicht überwiegend wirtschaftliche Interessen. Der Zutritt zu deren Räumlichkeiten ist ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern vorbehalten. Für den Anbau in Cannabis-Clubs ist durch den Vereinsvorstand die erforderliche Sachkunde nachzuweisen. Cannabis-Clubs unterliegen einem Werbeverbot und müssen von Interessenten eigeninitiativ kontaktiert werden.</li>
<li>Für Cannabisprodukte gilt ein Werbeverbot.</li>
<li>Das Rauchen von Cannabis unterliegt den Nichtraucherschutzgesetzen.</li>
<li>Für den Straßenverkehr ist eine wissenschaftlich begründete zulässige Höchstgrenze von Tetrahydrocannabiol im Blut einzuführen.</li>
</ol>
<p>Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, in Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen zur Suchtprävention moderne Gesundheitsförderungs- und Präventionskonzepte zu initiieren, die ab dem frühen Kindesalter persönliche Kompetenzen und die Selbstbestimmung stärken. Diese setzen in den Lebenswelten an und berücksichtigen soziale Ungleichheiten.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der schwarze Markt verwendet Streckmittel – der legale nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 01:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[blei im gras]]></category>
		<category><![CDATA[streckmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Freudenstadt, Horn – eigentlich eine schöne Gegend. Am 22.1.2010 antwortete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, noch auf Abgeordnetenwatch: „Über die wenigen konkreten Angaben des Deutschen Hanfverbandes und nur wenigen Meldungen Einzelner hinaus liegen uns keine weiteren Meldungen vor. So lange der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis in Deutschland verboten ist, stellt sich für uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freudenstadt, Horn – eigentlich eine schöne Gegend. Am 22.1.2010 <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthild_dyckmans-575-37544--f243005.html#q243005">antwortete</a> die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, noch auf Abgeordnetenwatch: „Über die wenigen konkreten Angaben des Deutschen Hanfverbandes und nur wenigen Meldungen Einzelner hinaus liegen uns keine weiteren Meldungen vor. So lange der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis in Deutschland verboten ist, stellt sich für uns aber auch die Frage nach einer Qualitätskontrolle für Cannabisprodukte nicht.“ Die Welt war schön! (Merkt man den Sarkasmus?) Nun <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7830222&amp;artId=14675518">schreibt</a> der Schwarzwälder Bote vom 11.2.2010 über einen jungen Menschen, der über grobe Probleme nach dem Konsum von Cannabis klagt. Normalerweise verschwinden die Wirkungen von gerauchtem Marihuana nach wenigen Stunden, aber bei Ihm war das anders. <strong>So sagt der junge Mensch auch aus, dass er über 200 Personen mit ähnlichen Problemen kenne. Ein Effekt der unkontrollierten Bedingungen der Illegalität, die es dem Schwarzmarkt überlässt, wie Geld verdient wird, und nicht der Pflanze selbst!</strong></p>
<p>An dieser Stelle möchte ich noch die <a href="http://drugscouts.de/node/831">Blei-im-Gras Fragen und Antworten</a> der Drugscouts verlinken. Diese sahen sich genötigt, bei über 150 mittleren und schweren Bleivergiftungen in Leipzig, diese Broschüre zu drucken. Die Drogenzarin will davon natürlich nichts wissen.</p>
<h3>Wieviele Betroffene durch das Blei im Gras gab es?</h3>
<p>Aus der <a href="http://drugscouts.de/node/831#b15">Drugscouts-Broschüre</a>:<br />
„Bis zum Bekanntwerden der genauen Zusammenhänge (07.11.2007) mussten in Leipzig und Region (Muldentalkreis) <strong>19 Menschen wegen akuter Bleivergiftungen behandelt</strong> werden, davon einige intensivmedizinisch. Seitdem bietet das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig Bleitests an. Bis zum 28.02.2008 haben sich 535 Menschen testen lassen. Es gingen 522 Befunde ein. <strong>Davon waren/sind 146 Personen behandlungsbedürftig, 69 Personen wird eine Nachuntersuchung empfohlen.</strong> Hinzugerechnet werden müssen all jene, die sich nicht beim Leipziger Gesundheitsamt testen ließen, sondern bspw. bei niedergelassenen ÄrztInnen, in Krankenhäusern oder Gesundheitsämtern in anderen Städten. Hierzu liegen uns keine Zahlen vor.“</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/53-5Rc3kNrY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p><span id="more-153"></span></p>
<blockquote><p><strong>Vergiftetes Cannabis ruiniert zwei Horbern die Gesundheit</strong></p>
<p>Horb – »Auf einmal macht’s klick, und dann fährt es einem von hinten über den Kopf. Man beginnt zu zittern, und die Ecken von Gegenständen werden plötzlich krumm.« Daniel F. (Name geändert) weiß, dass diese Beschwerden keine direkten Folgen seines Cannabis-Konsums sein können, den er vor einem halben Jahr eingestellt hat. Denn die berauschende Wirkung der Blätter und Blüten der Hanf-Pflanze klingt immer wieder ab und hat keine solche Nebenwirkungen.</p>
<p>Schlimmer als die Übelkeits-Attacken ist jedoch Daniels Demenz. »Manchmal kann ich mich nicht mehr an Sachen erinnern, die vor Kurzem passiert sind. Und dann redet man einen totalen Unsinn daher.« Daniel hatte einen Notendurchschnitt von 1,2 und ist in gehobener Position berufstätig. Sein gelegentlicher Cannabis-Konsum hat ihm bisher nicht geschadet. Jetzt hat er Angst um sein Leben. »Ich weiß nicht, was noch alles passiert.«</p>
<p>»Mindestens 200 Leute, die diese Probleme haben«</p>
<p>Seinem Freund Ralf geht es ähnlich. Auch er hat einmal Cannabis geraucht und ist jetzt angeschlagen: Übelkeitsattacken, Gedächtnisverlust und Schmerzen im Genitalbereich. Zwei Einzelfälle? Dazu Daniel: »Ich kann Ihnen mindestens 200 Leute bringen, die diese Probleme haben.« Menschen aus der Region, die Cannabis konsumieren, das mit einem möglicherweise hochgiftigen Streckmittel versetzt wurde, dessen Wirkungen noch weitgehend unbekannt sind.</p>
<p><strong>Die illegale Droge stammt aus dunklen Kanälen, wird in Deutschland oder Holland vertrieben und von den Produzenten oder Dealern mit einer Flüssigkeit gestreckt: Brix heißt das Mittel (siehe Info). Innerhalb der Szene findet das mit Brix gestreckte Cannabis über Kleindealer auch den Weg nach Süddeutschland und wird offenbar auch in Horb in größerem Stil verbreitet.</strong></p>
<p>Immer mehr ahnungslose Cannabis-Raucher, die bislang davon ausgegangen sind, mit Marihuana oder »Gras« ein wenn auch illegales, so doch relativ natürliches Produkt zu konsumieren, klagen jetzt über gesundheitliche Beschwerden, die nichts mit dem eigentlichen Cannabis zu tun haben können.</p>
<p>Daniel hat sich an Beratungsstellen und Ärzte gewandt, die ihn entweder als Konsumenten illegaler Drogen nicht ernst nahmen oder mit einer Diagnose überraschten: »Der Artz sagt, mir fehlt nichts, aber das stimmt nicht.« Seine Demenz-Attacken und plötzlich auftretenden Übelkeitswallungen machen ihm Angst. »Ich frage mich, ob ich daran sterben kann.«</p>
<p>Die möglichen Wirkungen von Drogen-Streckmitteln wie Brix und die damit verbundenen Langzeit-Risiken scheinen in Gesundheitskreisen noch weitgehend unbekannt zu sein. Daniel und Ralf jedenfalls wollen öffentlich auf sich und ihre Probleme aufmerksam machen. »Und wenn wir mit 200 Leuten vors Horber Krankenhaus ziehen.«</p>
<p><strong>Info</strong></p>
<p>Brix ist nur eines von mehreren teils gefährlichen Mitteln, Cannabis zu »strecken«, das heißt das Gewicht zu vergrößern, um mehr Gewinn daraus zu schlagen. Gestreckt wird die Droge auch mit Haarspray, Blei, Kräutern oder anderen Substanzen. Brix wird in Australien und den USA hergestellt und dient ausschließlich dem Strecken von Marihuana. Es ist eine Flüssigkeit, die aus Zucker, Hormonen und flüssigem Kunststoff besteht. Zum Strecken werden die Marihuanablüten vor dem Trocknen in Brix getaucht oder mit ihm besprüht.</p>
<p>Von Christof Schülke</p>
<p>11.02.2010 &#8211; aktualisiert am 11.02.2010 12:03</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Moral? Schusswaffenkontrollbehörde der USA schleuste tausende von Waffen in den Schwarzmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 02:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[drogenkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[kartell]]></category>
		<category><![CDATA[krieg gegen drogen]]></category>
		<category><![CDATA[mexiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Financial Times Deutschland berichtet über einen spektakulären Fall (englischer Artikel von CBS News), der aufzeigt dass die ATF, also die US-Amerikanische Schusswaffenkontrollbehörde in einem „Sonderprogramm“ namens „Fast and Furious“ jede Menge Waffen in den Schwarzmarkt gepumpt habe, um „an die großen Fische“ zu kommen. Eine gefährliche Gratwanderung, die auch noch „Gunwalking“ genannt wird. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:drogenkrieg-us-fahnder-als-helden-in-einem-schlechten-film/60140538.html">Financial Times Deutschland</a> berichtet über einen spektakulären Fall <a href="http://www.cbsnews.com/8301-31727_162-57338546-10391695/documents-atf-used-fast-and-furious-to-make-the-case-for-gun-regulations/">(englischer Artikel von CBS News)</a>, der aufzeigt dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bureau_of_Alcohol,_Tobacco,_Firearms_and_Explosives">ATF, also die US-Amerikanische Schusswaffenkontrollbehörde</a> in einem „Sonderprogramm“ namens „Fast and Furious“ jede Menge Waffen in den Schwarzmarkt gepumpt habe, um „an die großen Fische“ zu kommen. Eine gefährliche Gratwanderung, die auch noch „Gunwalking“ genannt wird. Viele dieser Waffen seien nun in Mexiko aufgetaucht. Aufsehen erregte die Untersuchung, da sie auch Vorwürfe der Geldwäsche durch die Drogenstrafverfolgungsbehörde DEA für die Kartelle mit einbrachte.</p>
<p>Es ist das Gegenteil passiert: Es wurden keine großen Fische gefangen, der Konflikt ist keineswegs unter Kontrolle, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Leider passiert das auf dem Rücken der bislang über <a href="http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/47-515-drogenkriegstote-in-mexiko/">47.000 Toten</a>. Die Behörde hat also den „fetten“ Drogenkrieg in Mexiko billigend in Kauf genommen und ihre Pflichten verletzt, um danach mehr Ermächtigungen für sich in Anspruch nehmen zu können. Die ganze Sache kam nicht durch eine behördliche Untersuchung ans Licht der Öffentlichkeit, sondern durch einen Whistleblower.</p>
<p>via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b01fcc64">fefe</a> und <a href="http://www.hanfplantage.de/usa-schusswaffenkontrollbehorde-schleuste-tausende-waffen-schwarzmarkt-09-12-2011">hanfplantage.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Dr. med. Rainer Thomasius: Gegendarstellung zur Stellungnahme; oder: Der Tunnelblick</title>
		<link>http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/rainer-thomasius-gegendarstellung-stellungnahme-oder-tunnelblick/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:22:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin hat eine Gegendarstellung zu der Stellungnahme des Prof. Dr. med. Rainer Thomasius zur Anhörung im Bundestag ins Netz gestellt. Thomasius arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und trifft dort auf die Personen, die ein Problem mit ihrem Cannabis- und sonstigen Drogenkonsum bekommen haben. In diesem Zusammenhang fällt das auf, was sonst „Tunnelblick“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin hat eine Gegendarstellung zu der Stellungnahme des Prof. Dr. med. Rainer Thomasius zur <a href="http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/anhorung-im-bundestag-wie-gefahrlich-ist-cannabis-anbau-und-cscs/">Anhörung im Bundestag</a> ins <a href="http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/gegendarstellung">Netz gestellt</a>. Thomasius arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und trifft dort auf die Personen, die ein Problem mit ihrem Cannabis- und sonstigen Drogenkonsum bekommen haben. In diesem Zusammenhang fällt das auf, was sonst „Tunnelblick“ genannt wird. Durch den häufigen Kontakt mit Problemfällen ist der Blick für die vielen Millionen (unter Umständen sogar medizinischen) Cannabiskonsumenten, also die deutliche Mehrheit, die keine Probleme entwickeln, verloren gegangen:<br />
<span id="more-113"></span></p>
<blockquote><p>Prof. Dr. med. Rainer Thomasius’ Resümee zu Wirkungen und Auswirkungen von Cannabiskonsum:</p>
<p>„Mit wenigen Worten ergibt sich aus der Darstellung des Forschungsstands zu den Wirkungen und Auswirkungen des Cannabiskonsums aus wissenschaftlicher Sicht folgendes Resümee:</p>
<p>1. Die pharmakologischen, biochemischen und elektrophysiologischen Einwirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper sind noch nicht hinreichend durchdrungen und verstanden worden.</p>
<p>2. Die Hypothese, dass Cannabis den Einstieg in den Konsum anderer illegaler Drogen durch neurobiologische Mechanismen bahnt, ist bis dato nicht bewiesen – sie ist aber auch nicht widerlegt worden.</p>
<p>3. Cannabis kann sich auf die körperliche Gesundheit und auf die Fruchtentwicklung ungünstig auswirken.</p>
<p>4. Cannabis kann sich auf die psychische Gesundheit ungünstig auswirken.</p>
<p>5. Cannabis kann sich auf die altersgerechte Entwicklung in der mittleren Jugend und Adoleszenz ungünstig auswirken.</p>
<p>6. Cannabis kann eine psychische und körperliche Abhängigkeit verursachen.</p>
<p>7. Cannabis kann sich auf kognitive Funktionen ungünstig auswirken und daher die Fahrtauglichkeit einschränken.</p>
<p>8. Angesichts eines sinkenden Cannabis-Erstkonsumalters in der Bevölkerung ist die Aufmerksamkeit besonders auf jugendliche Konsumenten zu richten.“</p>
<p>Mit wenigen Worten ergibt sich aus den praktischen Erfahrungen Cannabis nutzender Patienten folgende Gegendarstellung zu Prof. Dr. med Thomasius’ Behauptungen:</p>
<p>Zu 1.: Die pharmakologischen, biochemischen und elektrophysiologischen Einwirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper sind (vermutlich nur) von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius und anderen Prohibitions-Befürwortern noch nicht hinreichend durchdrungen und verstanden worden.</p>
<p>Zu 2.: Dass Cannabis den Einstieg in den Konsum anderer illegaler Drogen durch neurobiologische Mechanismen bahnt, beruht (lediglich) auf einer Annahme und wird durch die zuvor erworbene Fähigkeit zum Inhalieren von Tabakprodukten nebst ihrer z.T. gesundheitsgefährdenden, suchterzeugenden Zusatzstoffe ad absurdum geführt.</p>
<p>Zu 3.: Kann, muss aber nicht. Eine günstige Auswirkung auf die körperliche Gesundheit ist durch eine Vielzahl von erfolgreichen Behandlungen ernsthafter Erkrankungen belegt. In Bezug auf die Fruchtentwicklung hat Abstinenz von jedweder Droge oder von drogenähnlichen Substanzen höchste Priorität.</p>
<p>Zu 4.: Kann, muss aber nicht. Cannabis kann sich auf die psychische Gesundheit auch günstig auswirken. Siehe Einsatz von Cannabis bei PTSB (Kriegsveteranen, Unfallopfer etc.), bei Depressionen oder auch als Modulator für Kreativität und Lebensqualität.</p>
<p>Zu 5.: Kann, muss aber nicht. Cannabisgebrauch würde bei frühzeitiger Unterweisung durch geeignete Fachkräfte im Rahmen schulischer Rauschkunde- und Aufklärungsprojekte positive Effekte auf die altersgerechte Entwicklung in der mittleren Jugend und Adoleszenz dergestalt zeigen, dass die bezeichneten Altersgruppen infolge der Projekt-Erfahrungen weniger zur Volksdroge Alkohol tendieren, die – im Gegensatz zur Droge Cannabis – bei Missbrauch oftmals sehr starke sozialschädliche und volkswirtschaftliche – nicht selten sogar tödliche Auswirkungen zeigt.</p>
<p>Zu 6.: Kann, muss aber nicht. Cannabis wird keine psychischen und körperlichen Abhängigkeit verursachen, sofern kontrolliert-moderater Cannabisgebrauch in seiner Intensität dem kontrolliert-moderaten Gebrauch von Bier-Mischgetränken oder Wein entspricht.</p>
<p>Zu 7.: Kann, muss aber nicht. Cannabis kann sich in Abhängigkeit von Dosierung und persönlicher Erfahrung des Gebrauchers auch günstig auf kognitive Funktionen auswirken und von daher die Fahrtauglichkeit ggf. weniger stark einschränken als z.B. bei nicht ordnungsgemäßem Gebrauch von rezeptpflichtigen Psychopharmaka.</p>
<p>Zu 8.: Angesichts eines sinkenden Nikotin-, Alkohol-, Pornofilm-, Cannabis- und Kaffee-Erstkonsumalters in der Bevölkerung ist die Aufmerksamkeit auf erwachsene Konsumenten nicht zu vernachlässigen, da selbige aufgrund ihres deutlich unproblematischeren Umgangs mit solchen Konsumgütern ansonsten einer unzumutbaren Ungleichbehandlung unterlägen.</p>
<p>(<a title="Website des Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin" href="http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/">Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin</a>)</p></blockquote>
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		<title>Die Verharmlosung der Auswirkungen des Drogenverbots</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[verharmlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich das Interview mit der SPD-Abgeordneten Reimann anschaut, so zeigt sich ein verqueres Bild über das, was Menschenrechte und die Verbote ausmachen. Offensichtlich hat sie sich auch keinen Moment genommen, um herauszufinden, dass Cannabis keine körperliche Abhängigkeit verursacht. Zwar ist sie der Meinung, dass eine Legalisierung gegen die hohen Preise und das kriminelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich das <a href="http://www.mitmischen.de/diskutieren/topthemen/legalisierung-cannabis/interview-reimann/index.jsp">Interview mit der SPD-Abgeordneten Reimann</a> anschaut, so zeigt sich ein verqueres Bild über das, was Menschenrechte und die Verbote ausmachen. Offensichtlich hat sie sich auch keinen Moment genommen, um herauszufinden, dass Cannabis keine körperliche Abhängigkeit verursacht. Zwar ist sie der Meinung, dass eine Legalisierung gegen die hohen Preise und das kriminelle Milieu hilft. Aber wie kommt sie auf die Idee, dass in einer regulierten Welt mit Arzneimittelrecht, Jugendschutz, Verbraucherschutz und einer Kontrolle von Abgabestellen (wie z.B. auch bei den <a href="http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/sind-coffeeshops-in-den-niederlanden-legal/">Coffeeshops in den Niederlanden</a>) die staatliche Kontrolle über diesen Markt aufgehoben wäre? Dies wäre ihrer Meinung nach eine Verharmlosung.</p>
<p>Was ich als Verharmlosung sehe, ist zu ignorieren, dass die <a href="http://www.wie-gefaehrlich-ist-cannabis.de/2012/01/47-515-drogenkriegstote-in-mexiko/">50.000 Toten in Mexiko durch die selben internationalen Drogengesetze</a> verursacht werden, die auch in Deutschland gelten. Ein großer Teil der Gewinne der Kartelle in Mexiko kommt aus dem Schmuggel von Marihuana. Durch die Anheizung des Vorgehens gegen das Drogenproblem mit militärischen Mitteln kommen mehr und mehr Unschuldige in den zermahlenden Strudel der Gewalt. Eine Legalisierung von bislang illegalen Substanzen würde den Kartellen die Einnahmen an dieser Stelle zusammenkürzen. Leider wird der militärische Krieg gegen die Drogen schon lange im Tunnelblick geführt, und die enormen Gewinne der Kartelle sind schon in andere, legale Branchen eingesickert. Dies ist die Konsequenz des verrückten Kriegs gegen die Drogen.</p>
<p>Informationen zu den Toten und Kosten des Kriegs gegen Drogen aus US-Sicht: <a href="http://opinion.latimes.com/opinionla/2011/10/drug-war-blowback.html">LA Times &#8211; Drug war: What prohibition costs us</a></p>
<p>Nicht die Forderung nach Legalisierung von Drogen gehört als außergewöhnliche Idee auf den Prüfstand, sondern das geschichtlich gesehen relativ kurze Experiment und Abenteuer der Kriminalisierung. Ist also das Cannabisverbot sinnvoll? Eine <a href="http://hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/965-argumentation-drogenlegalisierung">Auflistung beim Hanfverband</a>.</p>
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		<title>Die Mär von der Einstiegsdroge oder: Der gefährliche Umkehrschluss</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:44:49 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[einstiegsdroge]]></category>
		<category><![CDATA[umkehrschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag hat die Stellungnahmen der Sachverständigen online gestellt. An dieser Stelle möchten wir aus der Stellungnahme des Staatsanwalts Jörn Patzak zitieren, welcher da schreibt: Es bestünde auch die Gefahr, dass reine Cannabiskonsumenten im Umfeld der Cannabis-Clubs dazu verleitet werden, auf andere Betäubungsmittel umsteigen. Zwar greift nicht jeder, der Cannabis konsumiert, auch zu „harten“ Drogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat die <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/index.html">Stellungnahmen der Sachverständigen</a> online gestellt. An dieser Stelle möchten wir aus der Stellungnahme des Staatsanwalts Jörn Patzak zitieren, welcher da schreibt:</p>
<blockquote><p>Es bestünde auch die Gefahr, dass reine Cannabiskonsumenten im Umfeld der Cannabis-Clubs dazu verleitet werden, auf andere Betäubungsmittel umsteigen. Zwar greift nicht jeder, der Cannabis konsumiert, auch zu „harten“ Drogen (sog. „Gateway“- oder „Schrittmacher“-Theorie). Fakt ist aber auch, dass derjenigen, die Amphetamin, Kokain oder Heroin konsumieren, fast ausnahmslos ihre Drogenkarrieren mit dem Cannabiskonsum begonnen haben.</p></blockquote>
<p>Zum Thema Einstiegsdroge sei nur erwähnt, dass diese These schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge">seit über 20 Jahren widerlegt</a> ist.</p>
<p>Patzak greift zu dem rhetorischen Mittel des „Umkehrschlusses“. Der Umkehrschluss ist eine juristische Methode zur Auslegung einer Rechtsnorm. Allerdings lässt sich das Verhalten von Menschen kaum auf juristische Auslegungsmethoden beschränken. Im Gegenteil: Es offenbart eher ein misstrauisches und auf Gesetze verhärtetes Menschenbild.</p>
<p>Genausogut könnte man sagen: Zwar wird nicht jeder, der die Tagesschau gesehen hat, auch zum Mörder, aber fast alle Mörder hinter Gittern haben schon einmal die Tagesschau gesehen. Das wäre genauso ein Umkehrschluss, der darauf anspielt, dass die Tagesschau Menschen zu Mördern macht. So wird wieder einmal die öffentliche Meinung manipuliert.</p>
<p>Wie wenig Patzak das Thema überhaupt verstanden und reflektiert hat, zeigt sich besonders daran, dass er ganz außer Acht lässt, dass fast alle Konsumenten illegaler Drogen ihre „Drogenkarrieren“ mit den legalen Drogen Alkohol und Tabak begonnen haben.</p>
<p>Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Cannabis als Einstiegsdroge in der <a href="http://www.cannabislegal.de/argumente/einstieg.htm">Studiensammlung von cannabislegal.de</a></p>
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		<title>Cannabis und Schizophrenie</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:12:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[cannabiskonsum]]></category>
		<category><![CDATA[psychose]]></category>
		<category><![CDATA[schizophrenie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die psychische Gesundheit ist ein langes Thema. Leider wird von Kritikern immer wieder versucht, ein grundsätzliches Risiko von der sprichwörtlichen Maus zum Elefanten aufzublasen. Angefangen bei den „Reefer Madness“-Geschichten über Mörder-Greultaten in den 1930er Jahren, zu Beginn der Prohibition, bis zu aktuellen Artikeln wie in der Süddeutschen Zeitung: „Vollgedröhnt bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die psychische Gesundheit ist ein langes Thema. Leider wird von Kritikern immer wieder versucht, ein grundsätzliches Risiko von der sprichwörtlichen Maus zum Elefanten aufzublasen. Angefangen bei den „Reefer Madness“-Geschichten über Mörder-Greultaten in den 1930er Jahren, zu Beginn der Prohibition, bis zu aktuellen Artikeln wie in der Süddeutschen Zeitung: „<a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/cannabis-und-psyche-vollgedroehnt-bis-zur-psychose-1.1067064">Vollgedröhnt bis zur Psychose</a>“.</p>
<p>Dort wird von einer Studie berichtet, welche im medizinischen Fachblatt British Medical Journal (<a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.d738.full">hier online</a>) veröffentlicht wurde. Eine Kohortenstudie an knapp 2000 deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren ist der bislang überzeugendste Beweis, dass Cannabiskonsum in dieser Lebensphase tatsächlich das Risiko erhöht, psychotische Symptome auszubilden.</p>
<blockquote><p>Was aber auch nicht verwunderlich ist, denn junge Menschen machen in dieser Zeit sowieso eine schwere Zeit durch &#8211; die Pubertät. Was an dieser Stelle am wenigsten hilft ist, wenn der (meist nur neugierige, versuchsweise) Umgang mit Cannabis drakonisch bestraft wird und alles unternommen wird, dem Teenager ein schlechtes Gewissen zu machen, so wie es jetzt der Fall ist. Ein vertrauensvolles Gespräch mit aufgeklärten Eltern würde viel eher helfen, als vielleicht noch von der Schule zu fliegen, mit dem Strafgesetz Bekanntschaft zu machen oder in einer Therapieeinrichtung zu landen. Leider wird in letzter Zeit weniger auf die Verantwortung der Erziehungsberechtigten verweisen, sondern eher immer mehr die Therapie-Option herangezogen.</p></blockquote>
<p>Nicht zuletzt schien eine andere <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19560900">epidemiologische Studie in Großbritannien der Cannabis-Psychosen-These</a> zu widersprechen: Angesichts des zunehmenden Massenkonsums der Droge müsste eigentlich zu erwarten sein, dass die Zahl der Schizophreniekranken steigt. Doch in einer Population von 600.000 Briten konnten die Forscher zwischen 1996 bis 2005 keine Zunahme feststellen.</p>
<p>Andererseits gibt der Forscher zu bedenken, dass die absolute Risikosteigerung beim Cannabiskonsum bei gesunden Menschen und moderatem Konsum relativ gering ist: Nach einer Modellrechnung müsste man, so Hall, 2000 bis 4500 junge Menschen vor dem regelmäßigen Drogenkonsum bewahren, um einem einzigen Schizophrenie-Fall vorzubeugen.</p>
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		<title>Prävention in Österreich: Cannabis &#8211; Mehr Sachlichkeit, weniger Ideologie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[drogenkonsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gefährlich ist Cannabis – auch Haschisch oder „Gras“ genannt – wirklich? Die Debatte wird selten sachlich und häufig ideologisch geführt. Umso wichtiger sind seriöse Informationen. Praevention.at in Österreich sagt: Von den einen hört man, dass Cannabis eine Einstiegsdroge in die Sucht sei, von den anderen, dass ein Joint doch völlig harmlos ist, oder verglichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gefährlich ist Cannabis – auch Haschisch oder „Gras“ genannt – wirklich? Die Debatte wird selten sachlich und häufig ideologisch geführt. Umso wichtiger sind seriöse Informationen.</strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9QRAxYaTCgc" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><strong>Praevention.at in Österreich sagt:</strong></p>
<p>Von den einen hört man, dass Cannabis eine Einstiegsdroge in die Sucht sei, von den anderen, dass ein Joint doch völlig harmlos ist, oder verglichen mit Alkohol weniger gefährlich. Reißerische Medienberichte über das Thema verstärken die Unsicherheit noch weiter und die Diskussion ist von einer sachlichen Grundlage weit entfernt. Tatsache ist: Cannabis ist die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Substanz. 23 Prozent der Oberösterreicher haben sie ausprobiert, bei den 15- bis 24-Jährigen sind es sogar 37 Prozent. Meist wird Cannabis im Freundeskreis angeboten und konsumiert. Nur ein kleiner Teil der Konsumenten greift jedoch jemals zu Heroin oder steigt auf andere &#8220;harte&#8221; illegale Drogen um. Bei den meisten handelt es sich um eine vorübergehende Phase. Problematisch wird Cannabiskonsum vor allem dann, wenn man ihn zur Problembewältigung einsetzt.</p>
<h3>Vertrauensvolles Gespräch ist wichtig</h3>
<p>Eltern und Erziehende sind oft tief verunsichert, wenn Jugendliche Cannabis konsumieren.<br />
Panische Überreaktionen und Drohungen belasten das Vertrauen. Doch sachliche Informationen, ein vertrauensvolles Gesprächsklima, ein Ernstnehmen der Jugendlichen und die Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt helfen Erwachsenen, das Risiko besser einzuschätzen.</p>
<p>Weiter auf dem Artikel: <a href="http://www.praevention.at/upload/documentbox/Artikel_Cannabis.pdf">Praevention.at</a></p>
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